Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 9. Dezember 2026 um 13:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Bad Kreuznach, Sitzungssaal 2, John-F.-Kennedy-Straße 17, 55543 Bad Kreuznach öffentlich versteigert werden:
Dachform und Dachdeckung: Sattel- bzw. Giebeldach am Wohnhaus mit Tonziegeldeckung; Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
Heizung und Warmwasser: Öl-Zentralheizung, Baujahr 1990; Kunststofftanks im Gebäude; Warmwasserversorgung überwiegend zentral über die Heizung; zusätzlich Festbrennstoffofen
Elektroinstallation: durchschnittliche Ausstattung
Fenster: im Wohnhaus Kunststofffenster mit Doppelverglasung; im Anbau Holzfenster mit Einfachverglasung
Sanitärausstattung: Bad im Erdgeschoss mit Badewanne, WC und Waschbecken; Bad im Obergeschoss mit Dusche, WC und Waschbecken
Besichtigung
Das Objekt wurde am 28.01.2026 in dem für die Wertermittlung notwendigen Umfang außen und innen besichtigt. Das Wohnhaus, der Anbau, der Erweiterungsbau sowie die Garage konnten betreten werden; ergänzend wurden Grundbuch-, Kataster- und Vermessungsunterlagen herangezogen.
Gebäude
Das Hauptobjekt ist ein freistehendes, zweigeschossiges Wohnhaus in Massivbauweise aus ca. 1960 mit nicht ausgebautem Dachgeschoss und ohne Keller. Das Gebäude verfügt über einen angebauten Gebäudeteil sowie einen eingeschossigen Erweiterungsbau; insgesamt wurden Wohnhaus, Anbau und Erweiterung als bauliche Einheit bewertet. Die Außenfassaden sind verputzt und gestrichen. Das Dachgeschoss ist begehbar, aber nur gering ausbaufähig und die Dachflächen sind ungedämmt.
Die Raumaufteilung umfasst im Erdgeschoss des Wohnhauses Wohnzimmer, Flur sowie Heiz- und Tankraum. Im Obergeschoss befinden sich Flur, zwei Zimmer und ein Bad. Der Anbau enthält im Erdgeschoss eine Gaststube, Küche und Eingangsbereich. Nach den Systemskizzen besteht damit eine für ein älteres Wohnhaus typische, in Teilen verschachtelte Grundrissstruktur mit funktionalen Nachteilen. Gutachterlich hervorgehoben werden ein unwirtschaftlicher Grundriss und ein Höhenversatz der Geschossebenen, was wertmindernd berücksichtigt wurde.
Belichtung und Besonnung wurden als ausreichend beurteilt. Der bauliche Zustand ist bezogen auf das Gebäudealter als normal beschrieben, jedoch mit Unterhaltungsstau und Renovierungsbedarf. Festgestellt wurden Feuchtigkeits- und Putzschäden; zudem ist die Ausziehtreppe zum Dachgeschoss defekt. Modernisierungen erfolgten nur in laufender Instandhaltung, eine umfassende energetische oder grundrissbezogene Erneuerung ist nicht dokumentiert.
Weitere Gebäude
Zur baulichen Anlage gehört ein seitlicher, eingeschossiger Erweiterungsbau in Massivbauweise. Auf dessen Dach befindet sich ein Kleintierstall als Holzkonstruktion. Der Erweiterungsbau wurde als werthaltiger Gebäudeteil gesondert berücksichtigt.
Weiterhin ist eine massiv errichtete Garage aus ca. 1960 vorhanden. Sie besitzt ein Flachdach aus Beton mit Plattenbelag, ein Stahltor, Betonboden und keine Fenster. Auf der Garage befindet sich ein Aufbau in Form eines Wintergartens als Holzkonstruktion.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Objekt leerstehend.
Dachform und Dachdeckung: Sattel- bzw. Giebeldach am Wohnhaus mit Tonziegeldeckung; Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
Heizung und Warmwasser: Öl-Zentralheizung, Baujahr 1990; Kunststofftanks im Gebäude; Warmwasserversorgung überwiegend zentral über die Heizung; zusätzlich Festbrennstoffofen
Elektroinstallation: durchschnittliche Ausstattung
Fenster: im Wohnhaus Kunststofffenster mit Doppelverglasung; im Anbau Holzfenster mit Einfachverglasung
Sanitärausstattung: Bad im Erdgeschoss mit Badewanne, WC und Waschbecken; Bad im Obergeschoss mit Dusche, WC und Waschbecken
Verkehrswert: 164.000,00 €