Erwerbsnebenkosten
Auch: Nebenkosten, Kaufnebenkosten
Alles, was neben dem Gebot zu zahlen ist: Grunderwerbsteuer, Zuschlagsgebühr, Grundbuchkosten und Verzinsung.
In der Summe liegen sie je nach Bundesland bei etwa vier bis acht Prozent des Zuschlagswerts. Der mit Abstand größte Posten ist die Grunderwerbsteuer.
Eine Maklerprovision entfällt, eine Notargebühr für den Erwerb ebenfalls – das sind die beiden strukturellen Kostenvorteile der Versteigerung gegenüber dem freien Markt.
Nicht zu den Nebenkosten zählen, aber genauso einzuplanen sind: Räumungskosten, offene Hausgelder, Instandsetzung und ein Puffer für das, was im Gutachten niemand sehen konnte.